 Beschreibung:
Der Bauherr wendet sich zunächst an einen Architekten.
Dieser entwickelt dann nach den Bedürfnissen der Bauherren und deren finanziellen Vorstellungen einen Entwurf. Wird sich für ein Fertighaus entschieden, so wählt man gemeinsam einen Fertighausanbieter aus. Kriterien bei der Auswahl sind u.a. Bauart und Ausführungsqualität. In diesem Fall hat der Bauherr die Sicherheit der individuellen Planung sowie den Vorteil der Vorfertigung und der Überwachung des Bauablaufes durch den Architekten (sofern beauftragt).
Von den Anbietern gibt es oft Kataloge oder Musterhäuser, aus denen man sich ein Haus aussuchen kann. Natürlich muss sich dieses hinsichtlich des Bebauungsplanes für das Grundstück eignen, bzw. entsprechend angepasst werden. Ein anderer Weg ist, den Entwurf mit einem Architekten individuell zu entwickeln.
Zunächst muss die Finanzierung geklärt sein und ein passendes Grundstück gefunden werden. Dann muss - wie bei jedem Bauvorhaben - eine Baugenehmigung eingeholt werden.
Bevor es an die Produktion des Hauses geht, findet eine sogenannte Bemusterung statt. Bei diesem Treffen wird die individuelle Ausstattung wie Fassadenfarbe und Innenausstattung, Farbe und Form der Dachziegel, Farbe der Fensterrahmen, Art der Haustür und Anderes festgelegt. Die Planung und Auswahl sollte sehr sorgfältig erfolgen, denn spätere Änderungen sind bei Fertighäusern aufwändiger und somit oft teuer.
Dann werden die Fertigteile vom Hersteller produziert. Parallel wird das Grundstück vorbereitet und Grundbauarbeiten
durchgeführt. Gegebenenfalls wird der Keller ausgehoben oder eine Sohlplatte gegossen. Dann kann das Haus innerhalb kurzer
Zeit aufgestellt werden.
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